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Workshop

Auf Anfrage

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Die Macht des Verbrauchers

Vortrag zur Macht der Verbraucher:innen - Konsum, Demokratie und Verantwortung

Zielgruppe:

Unternehmen, Führungskräfte, Mitarbeitende, interessierte Öffentlichkeit

Dozent/in:

TrainerInnen-Team WWS

Inhalte:

Nachhaltiger Konsum, demokratische Resilienz und die Grenzen individueller Verantwortung

Dieser Vortrag setzt sich kritisch mit der oft beschworenen „Macht der Verbraucher:innen“ auseinander und ordnet sie realistisch ein. Verbraucher:innen verfügen über reale Kaufkraft, die Märkte und Trends verändern kann – etwa beim Aufstieg von Bio- und Fair-Trade-Produkten. Gleichzeitig stößt individuelle Konsumentscheidung schnell an ihre Grenzen: durch fehlende Alternativen, hohe Preise, globale Lieferketten und die psychologischen Mechanismen des Konsums.
Es wird das Spannungsfeld zwischen individueller Verantwortung und struktureller Macht beleuchtet. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Unternehmen und ökonomische Eliten – etwa durch Monopolisierung, politische Einflussnahme und Finanzierung demokratiefeindlicher Akteure – Märkte, Informationsräume und politische Prozesse prägen. Dem gegenüber steht die Erwartung, Verbraucher:innen könnten durch „richtiges Kaufen“ globale Missstände lösen. Thematisiert werden u. a.: das Konzept der Consumer Citizenship, reale Einflussmöglichkeiten von Konsum – und ihre Grenzen, warum Boykotte selten nachhaltig wirken, die Rolle von Unternehmen, Milliardären und Plattformökonomien, Konsum als Teil demokratischer Resilienz, aber nicht als Allheilmittel. Abschließend werden konkrete Handlungspfade für Verbraucher:innen, Unternehmen und Politik aufgezeigt. Ziel ist es, Konsum nicht zu moralisieren, sondern als einen Baustein in einem größeren demokratischen und wirtschaftlichen Zusammenhang zu verstehen.

Ablauf:

Nach Absprache!

Daten:

Abschluss:

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