Workshop
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Sensibilisierung für Diversität
„Nichts über uns ohne uns.“
Zielgruppe:
Führungskräfte und Mitarbeitende sächsischer kleiner und mittlerer Unternehmen
Dozent/in:
TrainerInnen-Team WWS
Inhalte:
Wie können wir sensibel, respektvoll und professionell mit vielfältigen Kundinnen, Klientinnen und Mitarbeitenden umgehen – insbesondere mit queeren Menschen, Menschen mit Behinderung sowie Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung? Was kann ich tun, wenn ich Ausgrenzung oder Mobbing gegenüber Kolleg*innen beobachte?
Vielfalt gehört längst zum Arbeitsalltag – auch in sächsischen kleinen und mittleren Unternehmen. Mitarbeitende unterscheiden sich unter anderem in sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität, körperlichen oder psychischen Fähigkeiten, Herkunft, Sprache, Religion oder kultureller Prägung. Diese Unterschiede bringen neue Perspektiven, Fachkompetenzen und Erfahrungen mit sich und sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Studien zeigen jedoch, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz weiterhin verbreitet ist: 67 % der lesbischen und schwulen Menschen, 54 % der transgeschlechtlichen Personen und 49 % der bisexuellen Menschen berichten von Benachteiligung, die unter das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz fällt. Auch Menschen mit Behinderung oder mit internationaler Geschichte erleben häufig Ausgrenzung, abwertende Kommentare oder strukturelle Barrieren. Arbeitgebende sind rechtlich und moralisch verpflichtet, ihre Mitarbeitenden vor Diskriminierung zu schützen.
Ein zentraler Schwerpunkt des Workshops ist Intersektionalität. Dieser Begriff beschreibt, dass Menschen mehrere Merkmale gleichzeitig in sich vereinen können, zum Beispiel queer sein und eine Behinderung haben oder aus dem Ausland stammen. Diese Überschneidungen können zu besonderen Herausforderungen führen, weil sich Diskriminierungsformen verstärken. Intersektionalität wird im Workshop anhand verständlicher Beispiele aus dem Arbeitsalltag erklärt.
Ein weiteres Thema ist Unsicherheit im Umgang mit Menschen, die wir als „anders“ wahrnehmen. Studien zeigen, dass etwa 12 % der Befragten angeben, sich im Kontakt mit lesbischen oder schwulen Kolleg*innen unwohl zu fühlen. Solche Unsicherheiten sind menschlich und zunächst nichts Verwerfliches. Entscheidend ist, wie professionell wir damit umgehen. Der Workshop bietet Raum, Fragen zu stellen, eigene Vorurteile zu reflektieren und Handlungssicherheit zu gewinnen.
Gemeinsam erarbeiten wir:
• Grundlagen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, Behinderung und kultureller Vielfalt
• verständliche Erklärungen zentraler Begriffe
• praxisnahe Beispiele aus dem Arbeitsalltag kleiner und mittlerer Unternehmen
• konkrete Handlungsmöglichkeiten, wenn Diskriminierung oder Mobbing beobachtet wird
• Wege, eine wertschätzende und rechtssichere Unternehmenskultur zu fördern
Dabei folgen wir dem Prinzip: Fragen sind erlaubt und wichtig. Vorurteile können nur abgebaut werden, wenn sie angesprochen und bearbeitet werden.
Ablauf:
Nach Absprache!
Daten:
Abschluss:
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