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Weltoffenheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Großes Interesse fand der Info-Stand des Vereins „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ im Zelt des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr anlässlich der Feiern zum Tag der deutschen Einheit. Mitglieder des Vereins informierten Bürger und Unternehmer aus Sachsen sowie Gäste aus ganz Deutschland über die Ziele und Aktivitäten des im Juni 2016 gegründeten Unternehmensnetzwerks.

Die massiven Proteste und die damit verbundene breite mediale Aufmerksamkeit zum Tag der deutschen Einheit in Dresden haben einmal mehr die Notwendigkeit eines größeren bürgerschaftlichen Engagements für Weltoffenheit gezeigt, um den Wirtschaftsstandort Sachsen vor weiterem Schaden zu bewahren.

 „Weltoffenheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Andreas von Bismarck in verschiedenen Diskussionsrunden. „Die pöbelnde und pfeifende Minderheit repräsentiert nicht die übergroße Mehrzahl der Sachsen. Die Mehrheit der Bürger im Freistaat steht für Weltoffenheit und Toleranz.“

Dieses Bekenntnis gilt es nach außen zu tragen. Schon jetzt leidet die Reputation Sachsens unter den fremdenfeindlichen Aktivitäten. Das Vertrauen in den Standort, auch in punkto Fachkräftegewinnung ist angeschlagen, berichten insbesondere international agierende Unternehmenslenker. Das Wachstum der sächsischen Wirtschaft und der gemeinsame Wohlstand sind dadurch gefährdet. „Die sächsischen Unternehmen bekennen sich zu diesem Engagement und sehen es als ihre Aufgabe, den Wirtschaftsstandort Sachsen zu stärken“, so Andreas von Bismarck.

Herzlich möchte der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ alle interessierten Unternehmen, die sich für einen weltoffenen Freistaat engagieren und Haltung zeigen möchten, zur noch ausstehenden Auftaktveranstaltung in Leipzig am 23. November 2016 einladen. Dort wird Andreas von Bismarck die Ziele und Veranstaltungspläne des Vereins vorstellen und kommt mit Herrn Fritz Jaeckel, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Sachsen, und Herrn Klaus-Peter Hansen, Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, über die aktuelle Situation in Sachsen und Handlungsmöglichkeiten ins Gespräch. Weitere Details zum Programmablauf und Veranstaltungsort finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Über den Verein WIRTSCHAFT FÜR EIN WELTOFFENES SACHSEN e.V.

Sächsische Unternehmen sehen durch ausländer- und fremdenfeindliche Übergriffe und die damit verbundene mediale Berichterstattung, insbesondere im Umfeld der Zuwanderungsbewegung nach Deutschland seit dem Jahre 2015, eine Gefährdung der wirtschaftlichen und unternehmerischen Potentiale des Wirtschaftsstandorts Sachsen.

Der Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“ will diesen Tendenzen entgegenwirken und ein Netzwerk mit dem klaren Bekenntnis für Weltoffenheit und Internationalität im Freistaat Sachsen aufbauen. Der Verein möchte sich konkret einbringen, um die vorhandenen großen Potentiale der sächsischen Wirtschaft zu stärken und auszubauen, um die gesamte Gesellschaft davon profitieren zu lassen. Seit seiner Gründung verzeichnet der Verein einen regen Mitgliederzuwachs.