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SemperDialog „Verteilung und soziale (Un-)gerechtigkeit“

Semperdialog

Termin: 16. Dezember 2021 | 19:00 Uhr | Dresden, Semper II

Der SemperDialog anlässlich Gioachino Rossinis »La Cenerentola«

Am 6. November 2021 feiert die Oper »La Cenerentola« von Gioachino Rossinis in der Semperoper in einer Koproduktion mit dem Theater des Champs-Élysées, Paris Premiere.

Das Thema der Oper ist heute so aktuell wie zu ihrer Entstehungszeit im Jahr 1817. Die Entwicklung unserer Gesellschaft und die Kontroversen, die auch im Bereich der Künste geführt werden, zeigen deutlich: Wir müssen im Dialog bleiben. Dem Dialog über die Inszenierung der Oper und soziale (Un)gerechtigkeit stellen sich u.a. die Dramaturgin Juliane Schunke, Semperoper Dresden und weitere Diskutant:innen. Wir freuen uns darüber hinaus auf künstlerische Einblicke in die Aufführung.

Ihre Anmeldung erwarten wir gerne bis zum 10. Dezember 2021.

Auch in dieser Spielzeit wird Semper Zwei wieder zum Diskussionspodium. Ausgehend von der Thematik einer ausgewählten Produktion des Spielplans sprechen namhafte Referent:innen über ein aktuelles zeitpolitisches Thema, zunächst auf dem Podium und anschließend mit den Besucher:innen. Ein musikalisches Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab.

Über die Oper »La Cenerentola«

Bereits auf dem Höhepunkt seines Erfolges angekommen, komponierte Gioachino Rossini 1817 zur Eröffnung der römischen Karnevalsaison eine Oper auf Grundlage des berühmten Aschenputtel-Stoffes: Angelina, genannt Cenerentola, darf nicht mit ihrem Stiefvater Don Magnifico und dessen Töchtern Tisbe und Clorinda auf den Ball des Prinzen. Doch Alidoro, der geheimnisvolle Lehrer des Prinzen, verschafft ihr dort Zutritt und sie trifft den Diener des Prinzen wieder, der ihr schon im Hause Don Magnificos so offen zugetan war und sie ihm. Als Pfand ihrer Zuneigung übergibt sie ihm einen Armreif – nicht ahnend, dass der Diener niemand anderes als der Prinz selbst ist! Rossinis ›Semiseria‹ strotzt vor Witz, schnatterndem Parlando, himmelstürmenden Koloraturen und reinster Buffokunst, in die sich jedoch auch tragische Töne mischen. Nicht Magie oder die Gunst einer höher gestellten Person führen schließlich das Happy End herbei, sondern nur die Kraft und Tugend eines reinen Herzens. Mit »La Cenerentola« gibt der italienische Regisseur Damiano Michieletto sein Debüt in der Semperoper.

Moderation: Andreas Berger, leitender Redakteur des Ressorts »Kultur«, mdr

In Kooperation mit Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.

Eintritt kostenfrei, Einlasskarten an der Tageskasse in der Schinkelwache erhältlich.