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Gegen die Nutzung und den Kauf von Immobilien durch Extremisten

Extremisten sind vor allem im ländlichen Raum Ostdeutschlands auf der Suche nach Häusern und Grundstücken, um antidemokratische Strukturen aufzubauen und ihre bestehenden Netzwerke zu verfestigen. Zur Sicherheitskonferenz der ostdeutschen Länder im September 2020 vereinbarten die Innenminister deshalb ein gemeinsames verstärktes Vorgehen gegen diesen weiteren Angriff auf die Demokratie. Auch der aktuelle Bericht „Sachsen rechts unten“ des Kulturbüros Sachsen aus 05/2021 belegt die Gefahrenlage: „Für Läden, Konzerte und Kampfsport: Rechtsextremisten nutzen mehr als 80 Immobilien in Sachsen zur Stärkung ihrer Strukturen“.

Grund genug für uns, dieses Thema aufzugreifen: Am 9.9.2021 begrüßten wir online den Präsidenten des Landesamtes für Verfassungsschutz, Herr Dirk-Martin Christian. Er hielt vor über 50 UnternehmerInnen vorrangig aus dem Banken- und Finanzsektor einen eindrucksvollen Vortrag zur gegenwärtigen Gefahrenlage in Sachsen und deren vielfältigste Ausprägungen, von völkischen Siedlungen über Sport- und Nachhilfeangebote für Kinder und Jugendliche bis hin zur wesentlichen Einnahmequelle durch die Musikszene. Er informierte weiterhin über etablierte Früherkennungssysteme staatlicherseits und bot zahlreiche Hilfestellungen für Unternehmerschaften und zivilgesellschaftliche Gegenkräfte.

Wir bedanken uns herzlich für diesen wertvollen Input.

„Kein Umsatz mit Extremisten!“ Workshopreihe vor Ort

Die Geschäftsführung eines unserer Mitgliedsunternehmen hat dazu eine glasklare Haltung.

Aber wie setzen wir dies in unseren Teams um? Wer ist tatsächlich ein Extremist? Woran erkenne ich diesen? Darf ich meinen potenziellen Kunden im Gespräch dazu Fragen stellen? Oder ihn gar indirekt und ohne sein Wissen  „abchecken“? Wo ist die Abgrenzung zur Gesinnungsschnüffelei? Und, wenn ich solche Gedanken habe, an wen wende ich mich im Unternehmen? – Zu all diesen Fragen schulten wir das komplette Team in mehreren separaten Seminaren.

Neugierig geworden? Wir kommen gern auch in Ihr Unternehmen.

Das Können der zukünftigen Bundesregierung, persönliche Verfehlungen von politisch Verantwortlichen, die Impfthematik, wahrgenommen globalisierungsbedingte Produktionsengpässe, neue Mitarbeitende nichtdeutscher Herkunft, Inflation, Heizkosten, das Aus der Normalo-Autos – das alles sind Themen, die die Zivilgesellschaft bewegt, sie spaltet, zu genau dem Wahlergebnis Sachsens geführt hat – und gerade in Zeiten, in denen man sich pandemiebedingt weniger am Stammtisch treffen kann, im Unternehmen besprochen werden, in den Pausen, direkt am Arbeitsplatz. Themen, die nicht nur emotional aufrühren, sondern auch lähmen, konkret in der produktiven Leistung. Im gemeinsamen Miteinander für mehr wirtschaftliche Leistung.

Gern unterstützen wir Sie auch in Ihrem Unternehmen bei teamgeistmotivierenden Belangen. Die zur Akzeptanz und Wertschätzung jedes Einzelnen und damit zur Kraft der Vielfalt beitragen. Die dafür sorgen, dass mühsam akquirierte neue Mitarbeitende auch bleiben, die alteingesessenen ebenso.

Auf unserer Website finden Sie unter https://www.welcomesaxony.de/angebote/open-saxony/ mehr 12 Workshopthemen und gern stellen wir auch passgenaue individuell für Ihr Unternehmen zusammen. In einem Umfang und zu einer Tageszeit, die Ihnen am besten passt.

Investieren auch Sie noch etwas Zeit in Ihre Belegschaft. Die Workshops selbst sind für sie kostenfrei.

Sprechen Sie uns gern an:

Katrin Fischer
Projektleiterin Weltoffenes Sachsen
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Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.
Königstraße 4 | 01097 Dresden
Tel.: +49 351 89 69 8750 | Mobil: +49 174 1643501
www.welcomesaxony.de