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Workshop: Fake News

Wie wir sie erkennen und damit umgehen können.

„Journalisten sind alle gekauft!“, „Lügenpresse, auf die Fresse!“ Solche Sätze hört man aktuell im ganzen Land. Nicht zuletzt an Stammtischen oder auf Demonstrationen. Die Stimmung ist rau, das Misstrauen groß. Soll doch jeder glauben, was er will, könnte man denken. Im Prinzip stimmt das, aber wenn das Vertrauen einzelner Bürger erschüttert ist und dazu führt, dass sie nicht mehr darüber reden, sondern sich lieber von den Instrumenten der Teilhabe abwenden, wenn zwischen Fakten und Meinung nicht mehr unterschieden werden kann und sachliche Argumente gegen Theorien als Beweis für dieselbe umgedeutet werden, dann müssen wir das ernst nehmen.

Ansprechpartner

Anke Heinrich

Projektkoordinatorin

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Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie schnell sich eigentlich Meldungen in den Medien verbreiten? Und wie können Sie den Wahrheitsgehalt von Informationen überprüfen?

Der Fake News-Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit dazu. Anhand von praktischen Beispielen nähern wir uns dem Thema und schauen welche Modelle dahinter liegen. In Gruppen erarbeiten wir Handlungsoptionen, wie Meldungen bewertet werden können und wie wir in Zukunft mit Pauschalaussagen umgehen können.

Der Workshop hat folgende inhaltliche Schwerpunkte:

1. Einstieg: Beispiele aus der Presse

Sensibilisierung für das Thema

2. Input: Häufigkeit und Schnelligkeit von Verbreitung von Meldungen

Welche Art von Meldung verbreitet sich besonders gut und wie schnell geht das? Was ist die besondere Rolle der Sozialen Medien?

3. Selbsterfahrung: Wie man mit mehrdeutigen und/oder interkulturellen Situationen besser umgehen kann

An einem Beispielfoto werden Eindrücke gesammelt und diskutiert. Theoretische Herleitung des Modells dahinter, mit dem man mit ungewohnten/ schwierigen/ interkulturellen Situationen besser umgehen kann. Perspektivwechsel, Erweiterung des Blicks und des persönlichen Horizonts, Hinterfragen anregen

4. Praktische Anwendung: Falschmeldungen entlarven

Gruppenübung mit Texten aus der Presse und Einordnung ob wahr oder falsch, anschließend Auflösung und Vorstellung der Kriterien. Überleitung zu Instrumenten.

5. Handlungsoptionen

Instrumente aufzeigen, wie Aussagen (News, Social Media Texte, Bilder, etc.) hinterfragt und geprüft werden können

6. Praxistest und Ideensammlung

Anwendung des Gelernten. Wie gehen wir mit Stammtischaussagen um und in welcher Weise lassen sich Pauschalaussagen überprüfen?

Dauer: 4-6 Stunden

Referentinnen: Anke Heinrich, Lisa Wittig

Kosten: Für Mitglieder des Vereins kostenfrei

Haben Sie Interesse an der Durchführung des Vortrages in Ihrem Haus?  Bitte sprechen Sie uns an!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Der Workshop ist Teil unseres Projektes „Erfolg ist vielfältig“.

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